„Die Kunst des Friedens“ – Kommentar: Unsere Chancen stehen gut

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Ich bekam diese Buch von einem Freund – und eine passendere Lektüre zu Weihnachten und Neujahr kann man sich kaum vorstellen.
Gleich vorweg gesagt: Wenn ich zurückdenke, wie viel von meiner Gymnasialzeit für reines Literatur-Lesen draufging, dann tut es mir sehr leid, dass Schüler in einer Demokratie nicht zum Beispiel die Kapitel eines solchen Buches studieren. Schließlich könnte das unzähligen Menschen – sie selbst eingeschlossen – das Leben retten.
Von einem Historiker geschrieben geht es zunächst einmal um Fakten, Fakten, Fakten. Bei mir wurde so manches Halbwissen über die Ursachen vergangener Menschheitskatastrophen zurechtgerückt. Einige der größten Menschheitsverbrecher wie Hitler, Timur Lenk (Tamerlan) und andere werden seziert, um Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, mittels derer wir solche „destruktiven Persönlichkeiten“ schon früh als Kriegstreiber entlarven könnten.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass das Buch mit den Positivbeispielen beginnt: Mit dem unglaublichen indischen König Aschoka, der sich vom rücksichtslos Eroberungskriege führenden Saulus – so gab es gab ein Gefängnis, das sich Aschokas Hölle (!) nannte – 258 v. Chr. zu einem friedliebenden Paulus wandelte und der in seiner fast 40-jährigen Herrschaft seinem Land eine 26-jährige Zeit des Friedens bescherte.
Dass nicht nur Könige Friedensstifter sein können, zeigt dann das Beispiel Gandhis, der völlig friedlich die Weltmacht England bezwang.
Das Buch geht auch auf die Rolle der Religionen ein (Toleranz, Toleranz!!!) und nicht zuletzt darauf, was jeder einzelne – basierend auf den Erkenntnissen dieses Buchs – konkret in unserer heutigen Zeit für den Frieden tun kann. Ohne zu viel zu verraten: Unsere Chancen stehen gut!

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